Wir sahen sein Lächeln,
wir hörten seine Stimme,
wir blicken auf eine schöne Zeit zurück.
Nun ist er nicht mehr da,
doch in unserer Erinnerung wird er immer sein.
Mit dem Tod eines lieben Menschen sterben Möglichkeiten, mit ihm neue Erfahrungen zu machen; erwachen Erinnerungen, die uns neu bedeutsam werden; entdecken wir Werte, die wirklich wichtig sind; werden wir dankbar für das Unwiederbringliche; werden wir aufgefordert, unser Leben ganz neu zu leben, hier und jetzt, miteinander und füreinander.
Liebe Gabriela,
unsere Gedanken begleiten dich durch die schwere Zeit des Abschieds und der Trauer. Aber wir wünschen dir bald eine Zeit, wo du dich mit einem Lächeln an die gemeinsam verbrachten Zeiten erinnern kannst.
Manchmal treffen wir auf unserem Lebensweg einen Menschen, der ein Stück des Weges mit uns geht.
Zusammen scherzt man, lacht man
und bespricht auch ernste Themen.
Doch dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo dieser Mensch sich liebevoll von uns verabschiedet, um seinen eigenen Weg fortzusetzen.
Danke Herbert für deine liebe Art die du uns geschenkt hast.
Dir liebe Gabriela ganz viel Kraft
Wenn die Kraft zu Ende geht
ist der Tod eine Erlösung.
Liebe Gabi
Dein Papa war ein liebevoller Mensch charmant und lustig.
Ich erinnere mich gerne an unsere schönen gemeinsamen Zeiten.
Wir wünschen dir viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Gerti und Rudi
Ein Nachruf. Herbert Scherzer *12.10.1922 †19.12.2019
Liebe Gabi, liebe Angehörige, liebe Freunde und Bekannte,
es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert, es ist immer zu früh, und es tut immer weh, so steht es richtig auf der Parte deines verstorbenen Vaters, Herbert Scherzer.
Herbert wurde am 12.10.1922 in Reichersberg geboren. 1922, keiner von uns hat eine direkte Erinnerung an diese Zeit. Österreich war eine junge Republik, noch erschüttert vom ersten Weltkrieg. Der junge Herbert ging in die Volksschule, wegen seiner Fähigkeiten durfte er damals als einer der wenigen ins Gymnasium in Ried gehen. Doch es war eine unruhige Zeit, die junge erste Republik scheiterte, der zweite Weltkrieg brach aus, und Herbert rückte mit jungen 18 Jahren in die Wehrmacht ein. Herbert war in Russland, der damaligen Sowjetunion stationiert. Wegen seines Könnens durfte er in der Wehrmacht den Segelschein machen, 1943 wurde er nach Norwegen abgezogen. Wir alle kennen seine Erzählungen über diese Zeit. Über eine Zeit, dessen Zeugen immer weniger werden.
Der Krieg war 1945 zu Ende, Herbert war erst als Vermessungstechniker in einem Salzburger Bauunternehmen tätig, zog dann bald aus beruflichen Gründen von Reichersberg nach Sigharting, um beim ansässigen Bauunternehmen Herzberger zu arbeiten. Noch hatte er sich nicht sein wunderschönes Haus gebaut, er wohnte bei der Familie Gahbauer. Auch der Familie Mayrhofer war er sehr verbunden und dort oft zum Essen. Ja, gutes Essen der bürgerlichen Küche schätzte Herbert sehr, und guten Wein. Es folgte die Gründung der Baufirma Ornetsmüller – mit Teilhaber Herbert Scherzer. 1955 heiratete er, jetzt 33 Jahre alt, seine über alles geliebte Margarethe am Pöstlingberg in Linz. Ein Jahr später, 1956 wurde seine einzige Tochter, Gabriela Scherzer geboren. 1962 zog er in sein eigenes Haus in Sigharting.
Es würde vieles fehlen, wenn man nicht auch die politische Karriere von Herbert in der Freiheitlichen Partei erwähnen würde. Er war langjähriger Gemeinderat, Gemeindevorstand und Ortsparteiobmann in Sigharting, zusätzlich war er auf Schärdinger Bezirksebene als Kassier tätig. Für diesen umfangreichen gesellschaftlichen und politischen Einsatz wurde Herbert mit der Goldenen Verdienstmedaille des Landes OÖ ausgezeichnet.
Ich will als Beispiel seiner vielen gelungenen Werke nur sein größtes Anliegen nennen: Die Renovierung des damals schlecht erhaltenen Sighartinger Schlosses.
Lieber Herbert,
Danke für die wunderbare, schöne Zeit. Wir werden sie vermissen, deine Erzählungen.
Vieles wäre noch zu berichten, viele schöne Erinnerungen und Feste wie die Faschingsbälle im Berghamer-Saal wären zu nennen, viele Urlaube wären zu nennen, die du mit deiner geliebten Tochter Gabi unternommen hast.
Wir vermissen dich, als Menschen, wir vermissen deinen Humor und deine Geselligkeit. Dein Platz am Stammtisch und dein Haus sind leer geworden, dein geliebter Garten ist verwaist. Wie dumpf, wie einsam hier die Schritte klingen.
Aber wir hoffen und glauben, dass du nun wieder bei deiner 2010 verstorbenen Frau bist, dass der Tod besiegt werde, und wir uns einst alle vor Gottes Angesicht wiedersehen.
Es ist immer zu früh, und es tut immer weh.
Pfiat di, Herbert. Bis später.
19 Comments
Wir sahen sein Lächeln,
wir hörten seine Stimme,
wir blicken auf eine schöne Zeit zurück.
Nun ist er nicht mehr da,
doch in unserer Erinnerung wird er immer sein.
Aufrichtige Anteilname
Monika und Fred
Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe,Achtung und Erinnerung bleiben für immer.
Aufrichtige Anteilnahme
Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe,Achtung und Erinnerung bleiben für immer.
Aufrichtige Anteilnahme
Aufrichtige Anteilnahme!
Mit dem Tod eines lieben Menschen sterben Möglichkeiten, mit ihm neue Erfahrungen zu machen; erwachen Erinnerungen, die uns neu bedeutsam werden; entdecken wir Werte, die wirklich wichtig sind; werden wir dankbar für das Unwiederbringliche; werden wir aufgefordert, unser Leben ganz neu zu leben, hier und jetzt, miteinander und füreinander.
Aufrichtige Anteilnahme!
Liebe Gabriela,
unsere Gedanken begleiten dich durch die schwere Zeit des Abschieds und der Trauer. Aber wir wünschen dir bald eine Zeit, wo du dich mit einem Lächeln an die gemeinsam verbrachten Zeiten erinnern kannst.
Aufrichtige Anteilnahme
Paulusberger/Wieshammer/Feichtlbauer
Aufrichtige Anteilnahme
Sepp und Susi
Manchmal treffen wir auf unserem Lebensweg einen Menschen, der ein Stück des Weges mit uns geht.
Zusammen scherzt man, lacht man
und bespricht auch ernste Themen.
Doch dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo dieser Mensch sich liebevoll von uns verabschiedet, um seinen eigenen Weg fortzusetzen.
Danke Herbert für deine liebe Art die du uns geschenkt hast.
Dir liebe Gabriela ganz viel Kraft
Ein Mann mit viel Herz und guten Scharm war mit uns.
Herbert wir danken dir von Herzen was du unvergessliches
für uns getan hast.
Aufrichtige Anteilnahme
Aufrichtige Anteilnahme!
Ein Mensch der uns verlässt,
ist wie eine Sonne, die versinkt.
Aber etwas von ihrem Licht,
bleibt immer in unserem Herzen zurück.
Aufrichtige Anteilnahme
Aufrichtige Anteilnahme!
Wenn die Kraft zu Ende geht
ist der Tod eine Erlösung.
Liebe Gabi
Dein Papa war ein liebevoller Mensch charmant und lustig.
Ich erinnere mich gerne an unsere schönen gemeinsamen Zeiten.
Wir wünschen dir viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Gerti und Rudi
Aufrichtige Anteilnahme
Ein Nachruf. Herbert Scherzer *12.10.1922 †19.12.2019
Liebe Gabi, liebe Angehörige, liebe Freunde und Bekannte,
es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert, es ist immer zu früh, und es tut immer weh, so steht es richtig auf der Parte deines verstorbenen Vaters, Herbert Scherzer.
Herbert wurde am 12.10.1922 in Reichersberg geboren. 1922, keiner von uns hat eine direkte Erinnerung an diese Zeit. Österreich war eine junge Republik, noch erschüttert vom ersten Weltkrieg. Der junge Herbert ging in die Volksschule, wegen seiner Fähigkeiten durfte er damals als einer der wenigen ins Gymnasium in Ried gehen. Doch es war eine unruhige Zeit, die junge erste Republik scheiterte, der zweite Weltkrieg brach aus, und Herbert rückte mit jungen 18 Jahren in die Wehrmacht ein. Herbert war in Russland, der damaligen Sowjetunion stationiert. Wegen seines Könnens durfte er in der Wehrmacht den Segelschein machen, 1943 wurde er nach Norwegen abgezogen. Wir alle kennen seine Erzählungen über diese Zeit. Über eine Zeit, dessen Zeugen immer weniger werden.
Der Krieg war 1945 zu Ende, Herbert war erst als Vermessungstechniker in einem Salzburger Bauunternehmen tätig, zog dann bald aus beruflichen Gründen von Reichersberg nach Sigharting, um beim ansässigen Bauunternehmen Herzberger zu arbeiten. Noch hatte er sich nicht sein wunderschönes Haus gebaut, er wohnte bei der Familie Gahbauer. Auch der Familie Mayrhofer war er sehr verbunden und dort oft zum Essen. Ja, gutes Essen der bürgerlichen Küche schätzte Herbert sehr, und guten Wein. Es folgte die Gründung der Baufirma Ornetsmüller – mit Teilhaber Herbert Scherzer. 1955 heiratete er, jetzt 33 Jahre alt, seine über alles geliebte Margarethe am Pöstlingberg in Linz. Ein Jahr später, 1956 wurde seine einzige Tochter, Gabriela Scherzer geboren. 1962 zog er in sein eigenes Haus in Sigharting.
Es würde vieles fehlen, wenn man nicht auch die politische Karriere von Herbert in der Freiheitlichen Partei erwähnen würde. Er war langjähriger Gemeinderat, Gemeindevorstand und Ortsparteiobmann in Sigharting, zusätzlich war er auf Schärdinger Bezirksebene als Kassier tätig. Für diesen umfangreichen gesellschaftlichen und politischen Einsatz wurde Herbert mit der Goldenen Verdienstmedaille des Landes OÖ ausgezeichnet.
Ich will als Beispiel seiner vielen gelungenen Werke nur sein größtes Anliegen nennen: Die Renovierung des damals schlecht erhaltenen Sighartinger Schlosses.
Lieber Herbert,
Danke für die wunderbare, schöne Zeit. Wir werden sie vermissen, deine Erzählungen.
Vieles wäre noch zu berichten, viele schöne Erinnerungen und Feste wie die Faschingsbälle im Berghamer-Saal wären zu nennen, viele Urlaube wären zu nennen, die du mit deiner geliebten Tochter Gabi unternommen hast.
Wir vermissen dich, als Menschen, wir vermissen deinen Humor und deine Geselligkeit. Dein Platz am Stammtisch und dein Haus sind leer geworden, dein geliebter Garten ist verwaist. Wie dumpf, wie einsam hier die Schritte klingen.
Aber wir hoffen und glauben, dass du nun wieder bei deiner 2010 verstorbenen Frau bist, dass der Tod besiegt werde, und wir uns einst alle vor Gottes Angesicht wiedersehen.
Es ist immer zu früh, und es tut immer weh.
Pfiat di, Herbert. Bis später.
Aufrichtige Anteilnahme!
Was im Herzen liebevolle Erinnerungen hinterläßt und unsere Seele berührt,kann weder vergessen werden,noch verloren gehen.
Liebe Gabi!
Wir möchten Dir auf diesem Wege unsere tief empfundene Anteilnahme am Tode Deines geliebten Papas ausdrücken.
Andrea und Konrad